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Hygienerichtlinien für Veranstaltungen des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. zu Zeiten der Covid19-Pandemie (Onlineversion)

Rechtliche Hintergründe und Erläuterungen

Die rechtliche Grundlage zu den hier vorliegenden und durch den Vorstand und den Arbeitskreis des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V.  gemeinschaftlich erstellten Hygienerichtlinien zur Durchführung von Veranstaltungen in Zeiten der Covid19-Pandemie basieren auf dem Infektionsschutzgesetz und der gültigen „Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2“ des Landes Schleswig-Holstein“ – in der jeweils aktuelle Fassung:

https://www.schleswigholstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html 

Innerhalb dieser Verordnung sind für unsere Arbeit neben den allgemeinen Paragraphen 1 bis 6 besonders die Paragraphen 10 und 16 ausschlaggebend.

Zusätzlich wird beachtet, ob auf Ebene des Kreis Herzogtum Lauenburg oder auf kommunaler Ebene diese Verordnung noch ausgeweitet und/oder durch andere Vorschriften ergänzt wird. Sollte dies der Fall sein, werden die Richtlinien ebenfalls angepasst.

Bei der Auslegung und einer zu diesen Richtlinien konformen Ausübung der Tätigkeit erhält der Stadtjugendring beratende Unterstützung durch den Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg sowie den Landesjugendring Schleswig-Holstein, mit welchen ein kontinuierlicher Austausch besteht.

Sollte eine Aktion in ein Gebiet eines anderen Bundeslandes führen oder zum Beispiel die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden, werden auch die dort jeweils gültigen Richtlinien geprüft und aktionsabhängig einbezogen. Des Weiteren unterliegt der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. bei Aktionen den jeweiligen Hygienekonzepten der genutzten Räumlichkeiten (z.B. Jugendzentrum Schwarzenbek) oder der besuchten Einrichtungen. Weichen diese von den durch den Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. erstellten allgemeinen Hygienerichtlinien ab, so wird darauf in der Aktionsausschreibung gesondert hingewiesen.

 

Daraus abgeleitete Verhaltensmaßnahmen während unserer Veranstaltungen

  1. Anwesende Personen / Teilnehmerzahlen

Die tatsächlich zulässige Größe der Gruppe am Veranstaltungstag ist im Vorwege anhand der aktuellen Landesrichtlinie und den entsprechenden Kreisverordnungen durch den leitenden Betreuer und den Vorstand zu prüfen. Diese passen die Gruppengröße gegebenenfalls an die entsprechende Verordnung an.

Ein wesentlicher Bestandteil der Pandemiebekämpfung besteht in der Einschränkung der individuellen Kontakte. Aus diesem Grunde werden die aktuellen Angebote angepasst und sich bewusst gegen Großaktionen von mehr als 12 Teilnehmer*innen bei überwiegend innen stattfindenden Veranstaltungen und 25 Teilnehmer*innen bei überwiegend draußen stattfindenden Aktionen entschieden – auch wenn eine größere Gruppe nach amtlichen Richtlinien zulässig sein sollte. Jedoch kann die Gruppengröße aus anderen Gründen (Programm, Fahrkapazität…) auch geringer ausfallen. Die genannten Zahlen verstehen sich jeweils zusätzlich der Betreuungskräfte (je nach Gruppengröße und Aktion maximal vier).

Hinweis: Die aktuellen Gruppengrößen finden Sie auf unserer Startseite unter
www.ferien.sjr-schwarzenbek.de

  1. Nachweis über einen negativ Test zu COVID-19

Die Betreuer*innen des SJR Schwarzenbek e.V. sind verpflichtet sich im Vorwege ihrer Betreuertätigkeit in einem offiziellen Testzentrum Ihrer Wahl einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden vor Aktionsbeginn zurückliegen und ist dem Vorstand per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zuzusenden. Alternativ zu einem Testzentrum kann auch ein qualifizierter Testnachweis aus beruflicher Testung vorgelegt werden.

Von den Teilnehmer*innen wird – soweit bei der Aktionsbeschreibung nicht explizit genannt – kein Testnachweis vorausgesetzt. 

Abweichend kann die Landesrichtlinie es erfordern, dass volljährige Teilnehmer*innen einen Testnachweis erbringen (sobald mehr als 10 Personen über 18 Jahren an einer Aktion teilnehmen).

  1. Erfassung von Adressdaten

Zusätzlich zur üblichen Teilnehmerliste erfassen wir bei einer Aktion aktuell schriftlich genaue Kontaktdaten aller jeweils anwesenden Personen (Name, Anschrift, Email bzw. Telefonkontakt).

Sollten wir im Nachhinein Kenntnis darüber erlangen, dass eine der bei der Aktion anwesenden Person innerhalb der letzten 14 Tage vor der Aktion Kontakt zu einer mit Covid19 oder einer anderen meldepflichtigen Erkrankung infizierten Person hatte oder mittlerweile selbst positiv auf diese getestet wurde, werden diese Kontaktdaten auf Aufforderung an das Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg weitergeleitet und alle Teilnehmer*innen bzw. deren Eltern durch den Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. umgehend über diesen Sachverhalt informiert.

Ist kein meldepflichtiges Ereignis aufgetreten, werden die für die Abrechnung nicht relevanten Daten nach 29 Tagen vernichtet.

  1. Hygiene

Zu Beginn einer Veranstaltung werden alle Teilnehmer*innen verpflichtet, sich die Hände gründlich zu reinigen. Soweit möglich erfolgt die Reinigung durch intensives Händewaschen. Besteht diese Möglichkeit nicht, hält der Stadtjugendring Sterillium in einem automatischen Sensorspender vor. Auf diesen Zustand wird in der Aktionsbeschreibung besonders hingewiesen und darum gebeten, bei einer eventuellen Unverträglichkeit eigens Desinfektionsmittel mitzuführen.

Zusätzlich wird noch einmal auf die allgemeinen Hygieneregeln hingewiesen (Handhygiene, Hust- und Niesetiquette) und während der Aktion auf Einhaltung derselben geachtet.

Alle Tische und Arbeitsmaterialien, mit denen die Teilnehmer*innen in Berührung kommen, werden vor einer Aktion mit geeignetem Flächendesinfektionsmittel gereinigt. Eine zweite Reinigung erfolgt zum Ende der Aktion.

Bei Aktionen in geschlossenen Räumen wird in diesen für eine ausreichende Durchlüftung gesorgt. Dies bedeutet, dass möglichst eine kontinuierliche Luftbewegung und damit verbundene Frischluftzufuhr hergestellt wird und zudem nach jeweils circa 60 Minuten eine gemeinsame Pause eingelegt wird, in der eine 10minütige Stoßlüftung erfolgt.

Leider haben wir bei besuchten Einrichtungen hierauf keinen Einfluss. Sollten aber die Betreuer*innen stickige oder „abgestandene“ Raumluft bemerken, wird mit den Teilnehmer*innen der Raum umgehend verlassen.

  1. Abstandsregel / Mund-Nasen-Bedeckung

Generell wird innerhalb der Gruppe auf einen größtmöglichen Abstand geachtet. Dies geschieht hauptsächlich durch:

  • Vermeidung von Angeboten, bei denen die Teilnehmer*innen in direkten körperlichen Kontakt kommen (z.B. Schminken, „Verknotungsspiele“ oder Spiele mit kurzzeitigem engem Körperkontakt wie „Blinde Kuh“, „Personenraten durch Tasten“,…)
  • größtmögliche Verteilung der Arbeitsplätze über den zur Verfügung stehenden Raum bzw. entsprechend geringere Besetzung eines Tisches
  • möglichst eigenes Arbeitsmaterial für jede/n Teilnehmer*in (z.B. „eigene“ Schere, „eigener“ Kleber, mehrere Sätze von Stiften etc., so dass sich möglichst wenige Kinder diese teilen)

Wird der empfohlene Mindestabstand von ca. 2m (2 Erwachsene Armlängen) unterschritten oder die Teilnehmer*innen bewegen sich innerhalb geschlossener Räume frei ohne festen Sitzplatz, ist von allen anwesenden Personen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske oder höherwertig, z.B. FFP2) zu tragen.

Bei Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln unterliegen wir der dort geltenden Pflicht zum Tragen einer FFP2 oder gleichwertigen Maske. Wird ein anderes Fahrzeug (z.B. Kleinbus) genutzt, so ist innerhalb des Fahrzeuges von allen Personen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Teilnehmer*innen werden bei Anmeldung bereits hierauf hingewiesen und gebeten, eigene Masken mitzubringen. Sind diese vergessen oder durchfeuchtet, so hält der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. ausreichend Einwegmasken als Reserve vor. Allerdings bitten wir die Teilnehmer*innen besonders bei längeren Ausflügen eventuell auch einen eigenen Ersatz mit sich zu führen.

Um die eingeschränkte Atmung durch Mund-Nasen-Bedeckungen so gering wie möglich zu halten, sieht der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. aktuell von Aktionen mit Anfahrtswegen von deutlich mehr als 60minütiger regulärer Fahrzeit ab. Je nach Fahrzeit werden entsprechende „Atempausen“ eingeplant – in der Regel alle 20 bis 30 Minuten, in denen das Fahrzeug verlassen und stoßgelüftet wird und die Teilnehmer*innen ihre Mund-Nasen-Bedeckungen ablegen.

Trifft die Gruppe im Rahmen der Aktion auf andere Personen oder bewegt sich innerhalb eines Gebäudes in Bereichen, die auch durch andere Personen genutzt werden, so ist dort auf Einhaltung der Abstandsregel sowie auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu achten. Hierbei richtet sich die Regelung auch nach den Vorgaben der jeweils besuchten/genutzten Einrichtung.

Der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. weiß darum, dass „Face Shields“ als etwas unsicherer als herkömmliche Mund-Nasen-Bedeckungen in Form von industriell gefertigten oder Alltagsmasken eingestuft werden. Aufgrund dessen, das es jedoch Personen gibt, denen das Tragen einer konventionellen Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, erkennt der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. FaceShields als Ersatzmittel an, solange diese in der Größe so gearbeitet sind, dass das komplette Gesichtsfeld verdeckt wird. Als Beleg ist ein Attest zur Maskenbefreiung vor Ort vorzulegen, welches nicht älter als 6 Monate ist.

  1. Ausgabe von Getränken / Verpflegung

Der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. stellt bei seinen Aktionen je nach Dauer des Angebotes stets ausreichend Getränke und Verpflegung zur Verfügung. Diesem Vorgehen widerspricht der aktuelle Erlass nicht. Die Ausgabe wird jedoch an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Dies bedeutet:

  • Getränke werden nicht mehr „offen“ in Bechern ausgegeben, sondern in Kleinflaschen a 0,5l. Diese Flaschen werden jeweils bei Ausgabe individuell mit dem Namen der Teilnehmer/in oder Betreuer/in gekennzeichnet, um eine Verwechslung auszuschließen.
  • Es werden keine „offenen“ Speisen wie z.B. selbstgebackener Kuchen oder größere Gebinde zur Selbstbedienung angeboten. Naschwerk wird in Portionsbeuteln gereicht.
  • Bei einer Mittagsverpflegung bzw. der Verpflegung bei längeren Aktionen wird möglichst die Gastronomie der besuchten Einrichtung genutzt.
  • Grillverpflegung wird nur dort angeboten, wo es Waschgelegenheiten gibt und der Grill zudem ausschließlich durch die Teilnehmer*innen und Betreuer*innen des Stadtjugendringes genutzt und betreut wird. Die fertigen Speisen werden durch zuvor eingeteilte und eingewiesene Betreuer*innen serviert; Teilnehmer*innen dürfen nicht selbst grillen oder sich selbst bedienen.
  • Von Picknick-Verpflegung „auf freiem Feld“ wird aktuell – mit Ausnahme von den Teilnehmer*innen für den individuellen Bedarf mitgebrachten Brotdosen - Abstand genommen.
  • Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen die Teilnehmer*innen gern verzehren. Es wird jedoch darauf geachtet, dass auch hier nicht untereinander geteilt wird, soweit die Teilnehmer*innen nicht auch sonst in einem Hausstand leben.
  1. Krank fühlen

Sollte sich ein/e Teilnehmer*in krank fühlen, bitten wir von einer Teilnahme abzusehen - insbesondere im Fall von trockenem Husten, Fieber und / oder anderen Erkältungsanzeichen, sowie Magen-Darm-Beschwerden.

Desgleichen bitten wir von einer Teilnahme zurückzutreten, wenn wissentlicher Kontakt zu einer mit Covid19 infizierten Person besteht oder in den letzten drei Wochen bestand. Bei einer Absage aus medizinischen Gründen wird ein eventuell bereits gezahlter Teilnehmerbeitrag auch dann voll erstattet, wenn die Stornofrist von drei Tagen bereits unterschritten ist.

Stellt das Betreuerteam am Treffpunkt oder auch während der Aktion bei einer/m Teilnehmer*in erkennbare Krankheitsanzeichen fest oder klagt die/der Teilnehmer*in über Unwohlsein, behält sich der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. zum Schutz der übrigen Gruppe vor, diese/n Teilnehmer*in von der Aktion auszuschließen oder umgehend durch die Erziehungsberechtigten abholen zu lassen. In diesem Fall kann der Teilnehmerbeitrag jedoch nicht erstattet werden.

Diese Regelung gilt für unsere Betreuer*innen im gleichen Maße. Sollte aufgrund eines Betreuerausfalls durch medizinische Gründe eine Aktion nicht durchgeführt werden können, bitten wir um Verständnis. Die Gesundheit der Teilnehmer*innen und unseres Teams stehen für den Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. immer im Vordergrund. Es wird dann angestrebt, die Aktion soweit möglich zu einem späteren Termin zeitnah nachzuholen. Auch hier gilt: Ist der/dem Teilnehmer*in aufgrund der Verschiebung eine Teilnahme nicht möglich, erstattet der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. eventuell bereits gezahlte Teilnehmerbeiträge in voller Höhe.

  1. Erkrankung NACH der Veranstaltung / Bekanntwerden von Kontakt zu einem Erkrankten

Leider gibt es gerade bei Covid19 die Möglichkeit, auch symptomlose/r Träger*in zu sein.   Dies kann trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Verantwortungsbewusstsein nie gänzlich ausgeschlossen werden.

Sollte bei einer/m Betreuer*in innerhalb von 14 Tagen nach der Veranstaltung eine Covid19-Infektion oder eine andere meldepflichtige Erkrankung festgestellt werden, der begründete Verdacht einer solchen eintreten (ärztlich oder behördlich angeordnete Testung) oder sie/er Kenntnis darüber erlangen, dass er innerhalb von 14 Tagen vor der Aktion Kontakt zu einer erkrankten Person hatte, so ist diese/r Betreuer*in verpflichtet, dies – zusätzlich zur normalen Meldepflicht laut Infektionsschutzgesetz - unmittelbar dem Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. mitzuteilen.

Der Vorstand wird gemäß der im folgenden Kapitel aufgeführten Handlungsleitlinien verfahren und sowohl potentiell betroffene Familien als auch das Gesundheitsamt und eventuell besuchte Einrichtungen umgehend informieren.

Desgleichen bitten wir alle Teilnehmer*innen bzw. deren Familien darum, sollte bei ihnen innerhalb dieser 14tägigen Frist eine Covid19-Infektion oder eine andere meldepflichtige Erkrankung festgestellt werden, der begründete Verdacht einer solchen auftreten (ärztlich oder behördlich angeordnete Testung) oder ein Kontakt mit einer infizierten Person vor der Veranstaltung bekannt werden, sich ebenfalls mit dem Vorstand bzw. der Fahrtleitung der besuchten Aktion(en) in Verbindung zu setzen. Auch hier wird der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. analog gemäß der im folgenden Kapitel aufgeführten Handlungsleitlinien verfahren.

 

Handlungsleitlinien im Falle des Bekanntwerdens einer Infektion mit Covid19 oder einer anderen meldepflichtigen Erkrankung

Die folgenden Handlungsleitlinien befassen sich aufgrund der aktuellen Situation im Wesentlichen mit einer Erkrankung durch Covid19. Sie sind analog aber auch auf alle anderen nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen (Infektions-)Krankheiten zu übertragen.

  1. Ruhe bewahren

Wird eine (potentielle) Infektion mit Covid19 oder einer anderen meldepflichtigen Erkrankung bei einer/m Betreuer*in oder einer/m Teilnehmer*in bekannt bzw. erhält der Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. Kenntnis, dass eine bei einer Aktion anwesenden Person vor der Aktion Kontakt zu einer/m Infizierten hatte, gilt zunächst: RUHE BEWAHREN!

SarsCov2 ist eine – wenn auch potentiell schwerwiegende – meldepflichtige Erkrankung wie andere Erkrankungen auch. Niemand bringt ihre/seine Mitmenschen wissentlich in gesundheitliche Gefahr und hat daher ein Anrecht auf einen respekt- und vertrauensvollen Umgang mit ihrer/seiner gesundheitlichen Situation!

 

 

  1. Informationsketten / Datenschutz und Schweigepflicht

 Im Falle des Bekanntwerdens einer (möglichen) Covid19-Infektion oder anderen meldepflichtigen Erkrankungen bzw. dem Kontakt zu einer/m nachweislich Infizierten ist die (potentiell) erkrankte Person verpflichtet, dies umgehend dem Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. oder – im Falle von Teilnehmer*innen – ersatzweise der Fahrtleitung mitzuteilen. Bei Information der Fahrleitung gibt diese es direkt an den Vorstand weiter.

Der Vorstand setzt sich nun umgehend mit dem Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg in Verbindung und bespricht mit den dortigen Beamt*innen das weitere Vorgehen und handelt nach deren Anweisungen. Ansonsten gilt:

Handelt es sich bereits um eine gesicherte Diagnose, so informiert der Vorstand des Stadtjugendring Schwarzenbek e.V. alle Teilnehmer*innen und Betreuer*innen, welche in dem relevanten Zeitraum Kontakt zu der infizierten Person hatten.

Diese Information erfolgt fernmündlich oder ersatzweise im Falle von wiederholter Nichterreichbarkeit per persönlicher Mail und ohne Nennung des Namens der/des Betroffenen.

Ist die Diagnose noch nicht gesichert bzw. besteht lediglich ein Verdacht, so werden alle Betreuer*innen, die mit der Person in Kontakt standen, informiert und zunächst bis zu einer negativen Testung für weitere Aktionen ausgesetzt.

Die Teilnehmer*innen werden in dem Fall nur dann informiert, wenn das Gesundheitsamt dies für sinnvoll erachtet. Anderenfalls wird – um unnötige Angst zu vermeiden – erst die gesicherte Diagnose abgewartet.

Die Information des Gesundheitsamtes sowie aller weiterer betroffener Personen erfolgt ausschließlich durch die/den 1. und 2. Vorsitzende*n. Da die Information umgehend erfolgen muss, können diese bei begründeter Verhinderung (z.B. beruflich) eine andere Person aus dem Vorstand bestimmen, welche dann aber nochmals gesondert auf die Schweigepflicht und das genaue Vorgehen hingewiesen wird.

Alle Betreuer*innen und Mitglieder des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. sind generell auf den Datenschutz und zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfen den Namen der erkrankten Person Dritten gegenüber nicht bekannt geben (Ausnahme: Ordnungsbehörden).

  1. Ersetzen von Betreuer*innen

Betroffene Betreuer*innen werden umgehend bis zur gesicherten Genesung bzw. bis zum gesicherten Ausschluss einer Infektion für alle weiteren geplanten Aktionen ersetzt.

Sollte ein Ersatz nicht möglich sein, werden betroffene Aktionen abgesagt oder verschoben.

  1. Erkrankung während einer Aktion

Sollte während einer laufenden Aktion bei einer/m Teilnehmer*in oder Betreuer*in eine (potenzielle) Covid19-Erkrankung oder andere meldepflichtige (Infektions-)Erkrankung bekannt werden, so gilt folgendes Vorgehen:

  1. Information der Fahrtleitung vor Ort.

Diese setzt sowohl die weiteren Betreuer*innen als auch ggf. die besuchte Einrichtung und – falls die Information nicht über den Vorstand kam, diesen ebenfalls - vom Sachverhalt in Kenntnis. Es wird zur Vermeidung von Panik zunächst keine Information an die Teilnehme*innen gegeben, solange nicht bekannt ist, wie im Weiteren vorgegangen werden soll!

  1. Isolation der gesamten Gruppe von anderen Personen, soweit dies möglich ist.

Das bedeutet, die Gruppe sucht – ggf. zunächst unter einem Vorwand - gemeinsam einen geschlossenen Raum auf oder begibt sich in den ausschließlich durch sie genutzten Bereich der besuchten Einrichtung. Es wird von den Betreuer*innen darauf geachtet, dass kein weiterer Kontakt mit Außenstehenden erfolgt.

 

  • Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt zur Abstimmung des weiteren Vorgehens

Parallel setzt sich der Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. umgehend mit dem Gesundheitsamt des Kreises Herzogtum Lauenburg und ggf. dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung und stimmt mit diesen das weitere Vorgehen ab (gemeinschaftliche Isolation oder Abholung?)

Der Vorstand gibt die erhaltene Vorgehensweise an die Fahrtleitung weiter; diese informiert wiederum die anderen Betreuer*innen.

  1. Abbruch der Aktion und Abholung der Teilnehmer*innen

Sollte das Gesundheitsamt zustimmen, dass die Teilnehmer*innen und Betreuer*innen nach Hause dürfen, so informiert der Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. die Eltern und veranlasst eine umgehende Abholung bzw. die Rückreise der Teilnehmer*innen.

Parallel hierzu informieren die Betreuer*innen nun behutsam und sachlich die Teilnehmer*innen und betreuen diese engmaschig bis zur Abholung / Rückreise.

Nach Abholung / Rückreise der Teilnehmer*innen begeben sich auch die Betreuer*innen umgehend nach Hause.

 

  1. Anordnung einer gemeinschaftlichen Isolation

Sollte das Gesundheitsamt eine gemeinschaftliche Isolation entscheiden, informiert der Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. ebenfalls die Familien und veranlasst ggf. eine Versorgung mit nötigen Kleidungs- und Bedarfsmitteln.

Parallel hierzu informieren die Betreuer*innen nun behutsam und sachlich die Teilnehmer*innen und betreuen diese ab jetzt engmaschig – das heißt, Ängste werden ernst genommen, die Betreuer*innen stehen jederzeit als Ansprechpartner*innen zur Verfügung und sorgen soweit möglich für ablenkende, die Situation so angenehm wie möglich machende Beschäftigung.

Alle weiteren Schritte erfolgen in Absprache mit dem Gesundheitsamt sowie zugeteiltem medizinischem Personal. Die Fahrtleitung versucht sich weitgehend aus der Gruppe zurückzuziehen und steht ausschließlich als Kontaktperson für Eltern, Behörden und Mediziner zur Verfügung.

  1. Anfragen durch die Presse und ähnliche Stellen

Anfragen durch Presse oder ähnliche Stellen werden ausschließlich durch die/den 1. und 2. Vorsitzende*n des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. beantwortet.

Sollten Anfragen an andere Mitglieder des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. gestellt werden, so verweisen diese mit Hinweis auf die vorliegenden Richtlinien an die beiden Vorsitzenden.

  1. „Entwarnung“

Im günstigsten Fall für alle Beteiligten stellt sich ein Verdacht auf eine Erkrankung als falsch heraus.

Liegt dem Vorstand des Stadtjugendringes Schwarzenbek e.V. ein gesichertes Negativergebnis vor, so werden zur möglichst schnellen Entlastung alle Beteiligten umgehend über diesen erfreulichen Sachverhalt informiert. Sollten die betroffenen Personen durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden sein, wird noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass sie bitte trotz der Information die offizielle Aufhebung der Quarantäne abwarten sollen.

  1. Aktualität

Stand der Ausfertigung: 12.05.2021

Überarbeitet am: 02.06.2021

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